Flensburger Förde

Bild "Siegumlund:foerde.jpg"Die Flensburger Förde, eine tief ins Landesinnere einschneidende Bucht der Ostseeküste, bildet heute nach Norden hin eine natürliche Grenze zu Dänemark, das je nach Wetterlage zum Greifen nah scheint oder aber unerreichbar fern im Dunst verschwindet. Das westliche Ende der  Förde wird von Flensburg umsäumt; im Süden liegt die malerische Landschaft Angeln mit ihren Hügeln und Seen. Unvergesslich sind die langen Sonnenuntergänge im Hochsommer, wenn es nie richtig dunkel wird. Das Wasser der Förde lädt zum Baden, Tauchen, Segeln, Surfen und Angeln ein.

Der Strand

Geht man von Siegumlund in nordwestliche Richtung, erreicht man den typischen, naturbelassenen Ostseestrand im Ostteil der Bockholmwiker Bucht. Wandert man am Wasser entlang nach Osten, so wechseln sich sandige Plätzchen mit steinigen Strecken ab. Rundgeschliffene Strandsteine laden zum Bauen oder Sammeln und Bestimmen ein. Nicht nur Kinder sind stolz, wenn sie sogar einen versteinerten Seeigel finden. Nach etwa 30 Gehminuten werden die Salzwiesen zur Rechten von einer bewaldeten Steilküste abgelöst. Von hier führt ein Wanderweg in südwestlicher Richtung wieder zurück nach Siegumlund.

Hat das Wasser Badetemperatur, entscheiden sich viele unserer Gäste für den breiten und sandigen Badestrand in Langballigau, wo es auch Tretboote und Strandkörbe zu mieten gibt. Die Benutzung des großen Parkplatzes ist kostenlos.

Die Landschaft Angeln

Bild "Siegumlund:foerde_winter.jpg"Wer heute in der lieblichen Landschaft Angeln mit ihren gelben Rapsfeldern Anfang Mai oder mit den goldenen Weizenfeldern im Sommer unterwegs ist, kann wie ein Reisender bereits Mitte des 17. Jahrhunderts sagen: "Ein einziger großer Garten Gottes". Den Gletscherablagerungen der letzten Eiszeit verdankt Angeln seine Hügel, dem Schmelzwasser seine teilweise überraschend tiefen Einschnitte, die Urstromtäler. Viele Kilometer der typischen Knicks - Wallhecken, die in Mehrjahresabständen kurz über dem Boden abgesägt werden - durchziehen als Acker- oder Weidenbegrenzung die Landschaft. In den für Wanderer offenen Bauernwäldern stehen überwiegend Laubbäume.

Da Angeln an drei Seiten von Wasser begrenzt wird, im Norden von der Flensburger Förde, im Osten von der Ostsee, im Süden von der Schlei, hat das besonders von der älteren Landbevölkerung untereinander noch gern gesprochene Angelner Plattdeutsch seine besonderen Eigenheiten.

Flensburg

Die nächste größere Stadt ist Flensburg, das im Krieg fast vollständig erhalten blieb. Obwohl in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wie auch in etlichen anderen Städten historische Bausubstanz durch moderne Architektur ersetzt wurde, gibt es noch viele alte Häuser, Kaufmannshöfe und Wohnviertel, die in den letzten Jahren mit großem Aufwand und viel Liebe saniert worden sind.

Die Stadt liegt hufeisenförmig am Ende der Flensburger Förde und zieht sich an den westlichen und östlichen Uferhängen hinauf. Sie bietet ein reiches kulturelles Leben mit Museen, Theatern, Kinos etc.
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